Niclas aus Großharthau will seinen Meistertitel im Fechten zurück
Überarbeitet am Freitag, 23 November 2012 10:07 von Manja Gress Freitag, 23 November 2012 10:07
Fechten ist ein Sport, der in Deutschland weniger bekannt ist als Fußball oder Boxen. Doch das stört Niclas Helbig aus Großharthau nicht. Der Siebenklässler fechtet mit Begeisterung und kann schon einige sportliche Erfolge vorweisen. Was er an seinem Hobby besonders mag, welche Ziele er hat und ob Fechten gefährlich ist, hat er unserem Reporter Hanspeter Benad erzählt.
Wie bist Du zum Fechten gekommen?
Als die olympischen Spiele in China im Fernsehen übertragen wurden, fand ich Fechten total gut und wollte das unbedingt einmal selbst ausprobieren. Weil diese Sportart nicht so verbreitet ist, haben ich und meine Eltern erst einmal nach einem Verein gesucht. Angefangen habe ich dann vor viereinhalb Jahren im Bautzener Fechtverein. Doch da es in dieser Zeit auch immer mehr Interessenten im Raum Bischofswerda gab, die aber nicht den weiten Weg nach Bautzen fahren konnten, wurde der Fechtclub in Bischofswerda gegründet. Unser Trainer ist Herr Tilo Höppner.
Welche Disziplin fechtest Du genau?
Degen und Florett. Manchmal fechte ich auch mit dem Säbel, aber das macht mir nicht so viel Spaß. Zur Zeit trainiere ich speziell mit dem Degen, da ich mich für die Deutsche Meisterschaft im Herrendegen qualifizieren möchte. Meine Aussichten sind sehr gut. Momentan bin ich in meiner Altersklasse im Herrendegen auf Platz Eins der Rangliste des Sächsischen Fechtverbandes im Herrendegen.
Was sind Deine größten Erfolge bis jetzt?
Ich war Ostsachsenmeister im Florett 2010 und 2011. 2012 hat`s leider nicht geklappt.
Aber im Januar 2013 ist die nächste Ostsachsenmeisterschaft in Bautzen. Da hole ich mir meinen Titel wieder zurück! Im Jahr 2011 war ich Mitteleuropäischer Meister im Degenfechten.
Ist das Fechten denn nicht gefährlich?
Wir haben natürlich eine richtige Waffe in der Hand, aber durch die Fechtkleidung ist man geschützt. Verletzt hat sich noch nie jemand, doch ein paar blaue Flecke gibt es schon mal. Die Sportart eignet sich deshalb auch erst für Kinder ab ca. 8 Jahren, da man schon ordentlich mit der Waffe umgehen muss.
Fechten Deine Eltern auch?
Ja, meine Eltern und auch meine Schwester fechten auch. Sogar meine Oma ist seit
einem Jahr dabei. Wir haben außer ihr noch weitere ältere Mitglieder im Verein. Man
braucht nicht unbedingt Vorkenntnisse, um zu Fechten. Das ist für jeden was.
Welche sportlichen Ziele hast Du?
Für diese Saison ist es mein Ziel, Deutscher Meister im Herrendegen zu
werden. In meinem Jahrgang natürlich. Mal sehen….
Was sagen Deine Schulkameraden dazu, dass Du fechtest?
Die finden es cool. Es ist mal etwas anderes. Manche möchten gern mal einen Degen
oder ein Florett in die Hand nehmen.
Hast Du denn schon eine Freundin?
Ja.
Was möchtest du werden, wenn Du groß bist?
Ich weiß es noch nicht. Vielleicht Architekt…
Hast Du noch andere Hobbys?
Bis vor kurzem hatte ich noch Keyboard-Unterricht. Das spiele ich seit etwa fünf Jahren. Doch es fehlt mir einfach die Zeit, um weiter zum Unterricht zu gehen. Grundsätzlich bin ich aber sehr sportbegeistert. Sport ist mein Hobby
Was gefällt dir an deinem Verein – dem Fechtclub “Porta Lusatia” in Bischofswerda?
Wir sind eine tolle Truppe! Man freundet sich an und trifft sich regelmäßig. Da ich schon so lange dabei bin, weiß ich viel und kann Hilfestellungen geben. Unseren Trainer, Herrn Höppner, kenne ich auch von Anfang an, so dass das Training gezielt ist und richtig Spaß macht. Er kennt ja meine Ziele.
Angenommen, Du hättest einen Wunsch frei – welcher wäre das?
Weitere zehn Wünsche …
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Vivien (8) aus Radibor liebt Rodeln und will mal Tierärztin werden
Überarbeitet am Montag, 15 Oktober 2012 01:03 von Manja Gress Montag, 15 Oktober 2012 01:03

Vivien Jäckel aus Radibor ist eine begeisterte Rodlerin und träumt vom Siegertreppchen. Foto: Hanspeter Benad
Rodeln gehört zu den beliebtesten Wintersportarten. Zu den bekanntesten Vertretern gehören der Berchtesgadener Georg Hackl und die Blankenburgerin Susi Erdmann. Auch Vivien Jäckel will einmal so erfolgreich werden. Dafür trainiert die Achtjährige schon fleißig. Welche Hobbys sie außer dem Rodelsport sonst noch hat, was Rodler im Sommer machen und ob sie heute schon weiß, was sie später mal werden will, hat die Drittklässlerin dem Bautzener Boten erzählt.
Ist Rodeln denn Dein einziges Hobby?
Nein, ich hab noch mehr, zum Beispiel tanze ich gern.
Wie bist du zum Rodeln gekommen?
Weil mein Papa das auch macht.
Was macht ein Rodler denn im Sommer?
Er rodelt mit Rollen die Bahnen runter. Zum Beispiel in Bautzen, Zwickau
und Altenberg.
Welche Erfolge kannst Du denn schon vorweisen?
Ich habe dieses Jahr den dritten Platz beim Athletikwettkampf in Oberwiesenthal
erkämpft. Bei den 3-Bahnen-Touren bin ich Vierte geworden.
Rodeln Deine Freunde denn auch?
Ich habe viele Freunde und manche davon rodeln auch – zum Beispiel Felix, Yaven und Malyn.
Sind Deine Eltern auch so sportlich wie Du?
Ja, mein Papa rodelt auch. Und meine Mama geht zum Zumba. Das ist ein Fitness-Tanz.
Welcher ist Dein größter Wunsch?
Ich will beim Rodeln gern mal Erste werden.
Hast Du in Deinem Alter denn schon einen Berufswunsch?
Ja! Ich würde gern Tierärztin werden.
Wie finden es Deine Mitschüler, dass Du rodelst?
Die wissen nicht einmal was Rodeln ist
Was gefällt Dir an Deinen Verein am besten?
Mir gefällt an meinem Verein am besten, dass wir dort immer zusammenhalten.
ewag Kamenz-Hallenmasters 2012
Überarbeitet am Donnerstag, 9 Februar 2012 01:57 von Redaktion Montag, 6 Februar 2012 09:53
TSV Wehrsdorf siegte am Sonntag bei den A-Junioren, Hoyerswerdaer SV 1919 mit zwei Titeln.
Während „draußen“ Temperaturrekorde gebrochen werden, heizt der Nachwuchsfußball in den Sporthallen des Landkreises vielen Zuschauern richtig ein. Vergangenes Wochenende wurden in vier Altersklassen bei den ewag Kamenz – Hallenmasters des Westlausitzer FV die Besten ermittelt und bei den E- und G-Junioren die Qualifizierten für die nächsten Runden ausgespielt. Am Samstag setzten sich bei den D-Junioren die Kinder vom Hoyerswerdaer SV 1919 durch und bei den C-Junioren lohnte sich die weite Anreise nach Kamenz für die SG Motor Cunewalde.
In Bischofswerda siegten ebenfalls die Kinder der F-Junioren des Hoyerswerdaer SV 1919.
Sonntag haben dann noch die A-Junioren ihren ewag-Hallenmeister in Laußnitz gekürt. Im Finale stellte sich der TSV Wehrsdorf als Turniersieger heraus. Seit Anfang Januar und bis Mitte März werden mit knapp 50 Turnieren in allen sieben Nachwuchsaltersklassen die Hallenmeister des Landkreises Bautzen ermittelt.
Text: Gojko Sinde / WFV
Bildnachweis: Nico Morawa / WFV

